Die atmende Wand

Der natürliche Weg zum gesunden Raumklima

Wir von Herbsthofer beschäftigen uns schon lange mit der Frage, wie wir das Zuhause unserer Kunden lebenswerter gestalten können. Die Antwort darauf liefern naturnahe Materialien, die eine optische und fühlbare Qualität haben, ein ansprechendes Geruchserlebnis bieten, die alterungsfähig, bauphysikalisch diffusionsfähig und natürlich nicht toxisch sind. Die Summe all dieser Eigenschaften ergibt das, was wir bei Herbsthofer als „atmende Wände“ bezeichnen. Unsere Wände garantieren Ihnen ein gesundes Raumklima, natürlichen Schimmelschutz und optimale Luftfeuchtigkeit. Zugleich wird der Geruch in Räumen mit atmenden Wänden als viel angenehmer empfunden. Für mehr Informationen zu diesen wichtigen Funktionen lesen Sie unseren Ratgeber.

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Profi-Tipp von
Hannes Herbsthofer

Dass die meisten von uns über 95% ihrer Lebenszeit in geschlossen Räumen verbringen, ist ja eine schon oft strapazierte Aussage. Aber sie entspricht leider der Tatsache. Umso mehr Aufmerksamkeit verdient das Klima, das in unseren eigenen vier Wänden herrscht. Unser Ziel ist im Lebensraum unserer Kunden mit ökologischen Farben und Putzen für gesundes Wohnraumklima zu sorgen und hochwertigste Lösungen für nachhaltigen Schutz von Fassaden zu bieten.

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Warum?

Wände müssen atmen, um ein behagliches Raumklima zu schaffen und um Schimmel zu vermeiden. Diese Vorstellung geht zurück auf eine Versuchsreihe von Max von Pettenkoffer (1818 – 1901). In der modernen Bauphysik wird die Forderung nach einer atmenden Wand häufig anders gewichtet. Heutzutage wird unter dem Begriff „atmende Wand" der Austausch von Luftfeuchtigkeit verstanden, um die Rolle der Wasserdampfdurchlässigkeit im Feuchtehaushalt von Bauteilen hervorzuheben.

Also, für alle Techniker, die jetzt gleich aufschreien: „Eine atmende Wand gibt es nicht!“ Wir wissen das, benutzen aber diese Bezeichnung “atmende Wände” gerne und mit Freude, da sie alle wichtigen Eigenschaften einer Wand auf den Punkt bringt.

Unzählige Veröffentlichungen wollen uns verdeutlichen, dass absolut dichte Wände keine Nachteile bringen. Aus dem Blickwinkel der Energieeinsparung stimmt das sicherlich – mit Wohnqualität hat dies aber wenig zu tun. Lassen Sie sich mit uns auf eine Reise durch die Welt der atmenden Wände ein – wir erklären Ihnen, warum Sie sich damit nur Gutes tun.

Nur wer umweltfreundlich baut, baut nachhaltig, und nur wer nachhaltig baut, baut verantwortlich.

Innenwände & Raumklima

Unsere Wände sind krank. Verantwortlich dafür sind billige Baumaterialien, Preisdruck bei der Errichtung von Wohnbauten, qualitativ schlechte Putze oder schlicht eine zu dichte Bauweise.


Lassen wir unsere Wände wieder atmen.
Das Wichtigste für unsere Wände? Feuchtepuffer und Feuchteausgleichsvermögen, welche die Luft reinigen und einen natürlichen Schimmelschutz bieten. 

Feuchtepuffer: Die Luftfeuchtigkeit in unseren Räumen unterliegt starken Schwankungen. Abhilfe schaffen Wände, Feuchtigkeit aufnehmen und ausgleichen.  Lehmputz, Kalkputz und mineralische Innendämmungen mit Silikat- oder Kalkfarben überstrichen, schaffen das.

Luftreinigung: Billige Wandfarben enthalten Konservierungsmittel, auf die sensible Personen negativ reagieren können. Wir verwenden nur geprüfte Innenraumprodukte, die frei von Konservierungsmitteln und Weichmachern sind. Unsere Baustoffe wirken ausgleichend auf die Raumluftfeuchte, helfen Gerüche und Giftstoffe abzubauen und sorgen für ein harmonisches Raumklima.

Schimmelbekämpfung: Auslöser für Schimmelpilz sind meist Kältebrücken in Verbindung mit dichten Innenwänden an denen Kondensfeuchtigkeit an der Oberfläche entsteht. Abhilfe schaffen diffusionsfähige und saugfähige Oberflächen sowie ungiftige, mineralische Schimmelbekämpfungsprodukte mit Silikat – ein Stoff, der auch in vielen Bio-Produkten eingesetzt wird.

Natürliche Klimaanlage: Die positiven Effekte von Ziegel, Lehm und Holz wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Diese Baustoffe dürfen nicht mit Gipsputzen und sperrenden Farbanstrichen verschlossen werden. Vertrauen Sie auf unser System: Unsere atmenden Wände garantieren ein gesundes Raumklima, natürlichen Schimmelschutz und optimale Luftfeuchtigkeit.

Fassade & Funktion

Die Außenhaut eines Hauses hat zwei Herausforderungen zu bewältigen: Erstens kein Wasser hereinzulassen. Und zweitens, falls Wasser eindringt, es wieder herauszulassen. Baut man mit „atmenden Materialien“ kann Wasserdampf durch die einzelnen Bestandteile einer Wand ohne Tauwasserbildung hindurch. Dadurch wird Schäden durch Feuchteansammlungen zwischen Anstrich und Untergrund entgegen gewirkt.

Silikatfarben bieten viele Vorteile.

Aus bauphysikalischer Sicht ist die Diffusionsfähigkeit eines Fassadenanstrichs das wichtigste Kriterium für einen ausgewogenen Feuchtehaushalt. In Kombination mit einer geringen Wasseraufnahme ist so der höchste Schutz vor Wasser- und Frostschäden gegeben. Auch das Betauungsverhalten von Silikatanstrichen trägt dazu bei: Die schnelle Austrocknung der Anstriche minimiert das Risiko von Algen- oder Pilzbewuchs auf ganz natürliche Weise.
Bei Herbsthofer verwenden wir rein mineralische Farben und verzichten auf wasserlösliche Biozide. Durch unsere stark saugfähigen mineralischen Oberflächen haben schädliche Mikroorganismen in der Regel keine Chance. Dasselbe gilt auch für Wärmedämmfassaden mit mineralischen Farben, Putzen oder Armierungen: Durch beste Verdunstung bleibt kein Wasser auf der Oberfläche und es sammeln sich weniger Mikroorganismen und Schmutzpartikel an. Und das ganz natürlich ohne Gifte.

Reine Mineralfarben, so wie wir sie verwenden, sind aufgrund ihrer mineralischen Beschaffenheit und ihrer langen Lebensdauer unter ökologischen Aspekten besonders empfehlenswert.

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